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Telefonieren und Internet auf Bali

Wer nach Bali reisen möchte, der muss sich in Bezug auf den fehlenden Kontakt zu seinen Liebsten daheim nicht sorgen. Auch vor der traumhaft schönen Götterinsel Bali hat das Zeitalter der verschiedenen Formen der Kommunikation nicht haltgemacht.




Auf ganz Bali ist die Netzabdeckung recht gut. Selbst in den abgeschiedenen Bergregionen und in den entlegensten Dörfern bieten sich für Einheimische und Touristen Gelegenheiten, um zu telefonieren oder zu chatten bzw. simsen. Hochmoderne Smartphones benutzen nicht nur die Menschen in den bekannten und viel besuchten Touristenzentren. Traditionell gekleidete Balinesen versenden ebenso gerne eine SMS wie die Urlauber aus allen Himmelsrichtungen. Fast in allen kleineren Orten findet der Balibesucher Verkaufsstände für SIM-Karten und billige Prepaid-Handys. Es sind überall auf der Insel sogenannte Telekommunikationsbüros vorhanden, wo Festnetzgespräche ins Ausland oder innerhalb der Götterinsel möglich sind.

Internet in Indonesien

Internet in Indonesien ©iStockphoto/oatawa

Günstig nach Hause telefonieren

Europäer fliegen gerne auf die herrliche Insel, da es auf Bali die unterschiedlichen Sachen zu erleben gibt. Ein Badeurlaub kann ideal mit einer Kulturreise ins Inselinnere verbunden werden. Die günstigste Option für Urlauber, mit dem eigenen Smartphone oder Mobiltelefon von Bali nach Europa zu telefonieren, ist mit Sicherheit der Kauf einer SIM-Karte.

Die indonesischen SIM-Karten sind umgerechnet um ca. zwei Euro erhältlich. Eine SIM-Karte mit einem Prepaid-Guthaben kann problemlos aufgeladen werden, mit einem Guthaben ab ungefähr 50.000 Rupien, was etwa dem Betrag von fünf Euro entspricht. Der Inselbesucher kann die Karte je nach Bedarf jederzeit nachladen.

Ein starkes Netz

Das Mobilfunknetz ist an den allermeisten Orten Balis ziemlich gut, mit dem eigenen Handy findet der Tourist zum Großteil stets ein ausreichend stabiles Netz. Dies ändert jedoch nichts an der Lage, dass das Telefonieren von Bali in die Heimat eine teure Angelegenheit ist. SMS zu versenden ist preislich betrachtet noch relativ akzeptabel.

Egal ob der Gast auf der Insel angerufen wird oder ob er mit seinem Smartphone selbst in die ferne Heimat telefoniert: Es wird sehr teuer. Insbesondere dann, wenn der Urlauber dies mit einer europäischen SIM-Karte praktiziert.

Telefonshop aufsuchen, lohnt sich allemal

Im Urlaub fühlen sich die meisten Menschen pudelwohl. Wer das Glück hat, seine freie Zeit auf Bali verbringen zu können, der ist weit entfernt und völlig losgelöst von den alltäglichen Sorgen und Plänen. Der Kontakt nach Hause ist für die meisten keine allzu große Sache, doch wer hin und wieder mit seinen Freunden, Liebsten und Verwandten sprechen möchte, ist gut beraten, einen Telefonshop auf Bali aufzusuchen.

Nur mittels einer indonesischen SIM-Karte führt das Telefonieren von Bali aus zu keinem finanziellen Desaster. Bezüglich der Wahl des Providers sind keine allzu großen Unterschiede zu verzeichnen. Es ist somit nicht unbedingt entscheidend, welchen Tarif der Gast wählt. Das Telefonieren auf der Insel ist im Allgemeinen eher günstig und die verschiedenen angebotenen Tarife unterscheiden sich preislich betrachtet nicht allzu stark.

Auf dem indonesischen Tarifmarkt gibt es mehrere Telekommunikationsanbieter. Dazu zählen Indosat, Axis, XL. Telkomsel und Smartfren. Telkomsel hat auf der Insel eindeutig eine der besten Netzabdeckungen. Das beste Preisleistungsverhältnis bietet der Telekommunikationsanbieter XL. In manchen Regionen der Insel ist die Netzabdeckung mit XL eher schwach, doch in den Zentren ist sie sehr gut.

Überall auf Bali gibt es Verkaufsstände von Simpati. Selbst in kleineren Ortschaften können die Urlauber mit einer Simpati-Karte einen Internetzugang freischalten. Auf Bali hat Simpati eine äußerst gute Netzabdeckung und selbst in den unbewohntesten Gegenden ist ein einwandfreies Telefonieren zu bewerkstelligen. Der Gast auf Bali kann sich mit ungefähr fünf Euro ein Internetpaket mit einem Datenvolumen von 500 Megabyte für zwei Wochen besorgen.

Alternative zum eigenen Handygebrauch

Nicht jeder Urlauber möchte sich auf der wohlverdienten und lange herbeigesehnten Balireise mit einem Handy belasten. Auf Bali gibt es zahlreiche Telefonbüros von Wartel. Die Abkürzung Wartel steht für „Warung Telekommunikation“. Von diesen Telefonbüros aus können die Balibesucher adäquat und günstig nach Europa telefonieren.

Die Tarife sind zwar höher als die Tarife fürs Handy, doch die Kosten für Gespräche ins Ausland bewegen sich zwischen einem Euro oder auch etwas weniger. Die Tarife für das Festnetztelefonieren sind nach den Uhrzeiten gestaffelt. Also hängt die Höhe des Tarifes immer auch davon ab, wann der Gast in die Heimat telefoniert. Von vielen Hotels aus sind ebenfalls Festnetztelefonate möglich, diese können mitunter aber deutlich teurer ausfallen. Mit Wartel telefoniert der Balibesucher innerhalb der Insel sehr günstig.

Der Kauf einer indonesischen SIM-Karte

Der Tourist muss auf Bali nicht lange suchen, um eine passende SIM-Karte käuflich erwerben zu können. Eine indonesische SIM-Karte kann der Tourist in größeren Supermärkten oder in den Telefon- bzw. Elektroshops kaufen. In der Regel zeigt der Verkäufer am Stand den Touristen die aktuelle Preisliste. Von dieser Liste kann der Balibesucher das gewünschte Datenvolumen wählen.

Der Zweifel und die Skepsis, ob auf der Insel die Telefon- und die Internetverbindung gut genug sind, erübrigen sich alsbald. In fast allen Unterkünften und etwas feineren Restaurants in oder nahe den Tourismuszentren können die Gäste über ein kostenfreies WLAN verfügen. Trotzdem ist es von Vorteil, wenn sich die Touristen vor Ort eine SIM-Karte von Telkomsel (zum Beispiel) kaufen. Denn die indonesische SIM-Karte kann jederzeit mit einem Guthaben aufgeladen werden, fürs Telefonieren sowie auch zwecks Datenvolumen für das mobile Internet.

Besitzt der Tourist für seine europäische SIM-Karte kein Auslandsflat, so wird das Nachhausetelefonieren recht teuer. Doch mit einer „Billigvorwahl“ kostet das Telefonat beim Provider Simpati (Telkomsel) pro Minute umgerechnet 14 Cent. Dieser Preis ist durchaus vertretbar.

Eine weitere Option, relativ gut und billig mit der Heimat Kontakt aufzunehmen, ist das Telefonieren über Voice-over-IP (Placetel). Es funktioniert in den meisten Fällen hervorragend und flächendeckend ziemlich gut. Der Vorteil, über Placetel zu telefonieren, ist, dass die deutsche Telefonnummer beim Angerufenen angezeigt wird und der Tourist mit diesem Tool problemlos über das Internet die Telefongespräche führen kann. Wichtig für den Balireisenden ist hierbei jedoch, stets vorher genau festzustellen, ob denn die Internetverbindung auch wirklich stabil genug ist.

Innerhalb von Bali können die Touristen, abhängig von der jeweiligen Region mit der folgenden Vorwahl, Telefonate führen: Für Klungkung gilt die Vorwahl 0366, für den Norden Balis die Vorwahl 0362, für den Westen der Insel wird die Vorwahl 0365 und für den Osten die Vorwahl 0363 verwendet. Befindet sich der Gast in Zentralbali oder im Süden der Insel, so wird die Vorwahl 0361 verwendet. Möchten die Lieben in der Heimat mit den Baliurlaubern telefonieren, so müssen sie die Vorwahl von Indonesien wählen, nämlich 0062.

Mobiles Internet nutzen, ohne verarmen zu müssen

Natürlich ist außerhalb der Touristenzentren nicht immer eine stabile Internetverbindung gegeben. Auch wenn es zum Großteil einwandfrei klappt, kann es hie und da entweder zeitweise gar kein Internet geben oder die Verbindungen werden ständig unterbrochen bzw. sind äußerst langsam. Mit einer deutschen SIM-Karte ist es leicht möglich, schnell und sicher viel Geld auf den Putz zu hauen. Wer jedoch nicht durch die Kommunikationsmittel verarmen möchte, beim Internetsurfen oder beim E-Mail-Checken, kann sich als Urlauber für sein Handy eine Internetflatrate besorgen.

In einer Zweigstelle in Kuta oder Denpasar muss die Internetflatrate jedoch freigeschaltet werden. Es kann gut vorkommen, dass sich dies als eine etwas knifflige Angelegenheit erweist, nicht selten funktioniert es bei so manchen Handymodellen einfach nicht. Der Urlauber ist deshalb gut beraten, bereits am ersten Tag auf der Insel eine Niederlassung vom Telekommunikationsanbieter XL aufzusuchen. Es ist oftmals ein umständliches und merkwürdiges Verfahren in Indonesien.

Zweifelsfrei die preisgünstigste Variante, Gespräche nach Europa zu führen, sind die Telefonate über Skype. Die Tarife können sich zwar ändern, doch die Kosten für Skype-Telefonate belaufen sich durchschnittlich in der Minute auf rund zwei bis drei Cent. In den Touristenzentren und in größeren Hotels ist die Internetverbindung auf Bali überall möglich.

Notrufnummern für missliche Lagen

Während des Urlaubs kann es auch auf Bali schnell passieren, dass Touristen in eine unangenehme Lage geraten. Die wichtigsten und geläufigsten Notrufnummern zur Hand zu haben, schadet nie. Die Notrufnummern für die Ambulanz sind 118 und 119. Vom Festnetz aus kann die Polizei auf ganz Bali unter der Nummer 110 kontaktiert werden, via Handy erreicht der Urlauber die Polizei unter der Nummer 112. Die Rettungs- und Suchdienste sind mit den Nummern 111, 151 und 115 schnell zu erreichen. Die Nummern für die Auskunft sind entweder 147 oder 108. Möchte sich ein Balibesucher an die Touristenpolizei wenden, ist dies mit der Nummer 224111 möglich.

Die Zeitverschiebung im Auge behalten

Ein Urlaub auf Bali ist gesegnet mit einer herrlichen Zeit, wo sonnige Tage, etliche Wassersportaktivitäten, traumhafte Sonnenuntergänge, geniale Shoppingtouren und tolle Kulturausflüge ins Inselinnere die Zeit und den Alltag des Balireisenden bestimmen.

Beim Nachhausetelefonieren sollten die Balibesucher jedoch stets auch die Zeitverschiebung im Blick haben. Die Telefontermine sollten somit genau geplant werden, zumal die neue Zeitsituation hin und wieder verwirrend sein kann. Die Zeitverschiebung von sieben Stunden sollte deshalb berücksichtigt werden. Ist es in Bali also 22 Uhr, dann ist es im deutschsprachigen Raum exakt 15 Uhr. Beim entspannten Empfangen und Versenden von E-Mails muss der Zeitunterschied natürlich nicht berücksichtigt werden.

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