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Nusa Penida

Die mit Abstand größte der vorgelagerten Inseln in der Lombok-Straße ist Nusa Penida. Die etwa 22 Kilometer lange und 16 Kilometer breite Insel gilt als Heimstatt eines Unheil bringenden Dämons, der hier mit seiner weißgesichtigen Frau hausen soll. Kein Wunder, dass die „Festlandbalinesen“ lieber zur Nusa Lembongan fahren, wenn es ums Tauchen oder Schnorcheln geht – obwohl sich auch rund um die Nusa Penida traumhaft schöne Tauchspots befinden.




Nusa Penida war zu früheren Zeiten auch als die Banditeninsel bekannt: Hierhin, in die karge, trockene Landschaft, verbannten die Rajas von Klungkung ihre Missetäter. Trotzdem ist die Insel für heutige Touristen in jedem Fall einen Ausflug wert: Hier findet man nicht nur weiße, palmengesäumte Strände wie aus dem Urlaubskatalog (für Sie ganz allein!), sondern auch einen der seltensten Vögel der Welt, den Rothchild’s-Mynah. Auch ein Trip in die Unterwelt lässt sich hier organisieren: Die Tropfsteinhöhle Goa Karangsari bzw. Goa Giri Putri ist das Zuhause eines Dämons und darüber hinaus von Tausenden Fledermäusen. Wer sich (mit Guide) hineinwagt, stößt zunächst auf einen Schrein und in der Höhle auf einen unterirdischen Süßwassersee. Am Ende der etwa 400 Meter langen Karsthöhle gelangt man zu einem Ausgang in einer steilen Felswand – und zu traumhaft schönen Stränden nahe des Fischerdorfes Suana.

Nusa Penida

Nusa Penida ©iStockphoto/Totajla

An Land lassen sich noch viele weitere interessante Fleckchen erkunden, angefangen von der magischen Tempelanlage Pura Dalem Penataran Ped über die lebhafte Inselhauptstadt Sampalan bis hin zum Sebuluh-Wasserfall oder den wilden Kliffs im Inselsüden. Vergessen Sie darüber aber nicht, auch einen Blick unter Wasser zu werfen! Wie auch die anderen beiden Inseln gibt es rund um Nusa Penida traumhaft schöne Tauchspots, an denen man sowohl Hochsee-Großfische wie Adlerrochen, Haie oder Mantas als auch eher seltsame Erscheinungen wie den Mondfisch (Mola Mola) zu Gesicht bekommt.

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