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Singaraja

Singaraja, östlich von Lovina gelegen, ist eine alte Handelsstadt, die schon im 10. Jahrhundert von chinesischen Dschunken angelaufen wurde. Der Einfluss der Chinesen zeigt sich nicht nur in der Küche, sondern auch in einigen Gebäuden wie beispielsweise dem chinesischen Tempel Tempat Ibadat Tri Dharma Ling Gwan Kiong. Daneben verfügt das Wirtschaftszentrum Balis aber auch über eine sehr sehenswerte Altstadt und einige weitere interessante Sehenswürdigkeiten.




Der Name Singaraja bedeutet wörtlich „Löwenkönig“ und geht auf einen 1604 erbauten Palast des damaligen Rajas von Buleleng zurück. Garant für das wirtschaftliche Wachstum der Region war der alte Hafen, der seine Bedeutung erst mit Eröffnung des Flughafens im Süden Balis endgültig verlor. Noch heute können Sie einige der alten Lagerhäuser am alten Hafen bestaunen, die einst die Waren des Hauptumschlagplatzes von ganz Ostindien beherbergten. Noch bis 1940 war dieser Ort das Tor nach Bali für alle Besucher. Heute versandet ein Teil des Hafens, in anderen Teilen laufen Fischer mit ihren kleinen Booten aus.

Tempel in Singaraja

Tempel in Singaraja ©iStockphoto/flocu

Die Stadt entdecken Sie am besten zu Fuß oder per Pferderikscha. Vorbei geht es an chinesischen Läden und beschaulichen Wohnvierteln durch die baumgesäumten, Schatten spendenden Alleen. Über die Stadt verstreut finden Sie neben lebhaften, bunten Basaren auch den einen oder anderen Tempel und auch zwei weithin sichtbare Moscheen. Eine Sehenswürdigkeit der besonderen Art ist übrigens die Gedong Kirtya Lontar Museum, ein Museum der besonderen Art. Neben Tagebüchern aus Kolonialzeiten, Metallplatten aus dem 14. Jahrhundert (mit königlichen Erlassen) und balinesischen Kalendern befindet sich hier auch eine Palmblattbibliothek, wie man sie beispielsweise auch in Indien findet. Die Palmblättersammlung beinhaltet Ritualbücher und Dichtungen ebenso wie historische Schilderungen, magische Formeln und Zukunftsvorhersagen.

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