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Nusa Lembongan

Nusa Lembongan ist mit einer maximalen Länge von vier Kilometern und einer Breite von zweieinhalb Kilometern die zweitgrößte der drei Bali vorgelagerten Inseln. Sie ist es, die insbesondere im Fokus der Reiseveranstalter steht und überwiegend von Tagesausflüglern angesteuert wird. Gründe dafür gibt es viele, beispielsweise der weiße, weiche Sand, der gleich neben der Anlegestelle zum Baden und Surfen einlädt. Das Korallenriff vor Nusa Lembongan zieht Taucher und Schnorchler ebenso magisch an wie der schmale Kanal zwischen Nusa Ceningan und Nusa Lembongan oder das Schiffswrack, das von der Küste aus zu sehen ist.




Die Insel selbst wirkt absolut Bali-untypisch: Trocken und felsig ist sie und bietet somit für den Nassreisanbau schlechte Bedingungen. Kakteen und Echsen fühlen sich hier umso wohler. Nur wenige Pflanzen wie etwa Mais, Erdnüsse oder Mangobäume gedeihen unter diesen Bedingungen. Im Süden der Insel verbindet eine Hängebrücke das Eiland mit der Nachbarinsel Nusa Ceningan.

Nusa Lembongan

Nusa Lembongan ©iStockphoto/trubavin

Sehenswert ist neben der Unterwasserwelt auch das Rumah Goa, das „Höhlenhaus“ im Hauptort Desa Lembongan. Die Höhlenwohnung, die aus einem Labyrinth von Gängen und Räumen besteht, entstand zwischen 1961 und 1976. Sie verfügt u.a. über sieben Eingänge, drei Belüftungssysteme und einen Brunnen. Auch der Meerestempel Pura Segara im zweiten Ort auf der Insel, Jungut Batu, ist einen Abstecher wert. Wer mag, kann auch einen Blick auf die Seegraswiesen werfen, die in Unterwasserplantagen für die Lebensmittel- und Kosmetikindustrie kultiviert werden.