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Gunung Batukau

Im Südwesten Balis, etwa 30 Kilometer von Tabanan entfernt, liegt einer der sechs wichtigsten Tempel der Insel: Der Pura Luhur Batukau. Der mittelgroße, weitläufige Reichs- und Ahnentempel ist eingebettet in eine üppig-romantische Dschungellandschaft an den südlichen Ausläufern des Gunung Batukau. Mit 2276 Metern ist dieser Vulkan die zweithöchste Erhebung der Insel.




Das ganze Jahr über schmiegt sich die Tempelanlage scheinbar abgeschieden und verlassen an die beschützenden Flanken des Berges. Im März jedoch kommt Leben in die zwei Tempelhöfe: Dann pilgern Tausende Gläubige aus ganz Bali zum Pura Luhur Batukau, um dort den Göttern über mehrere Tage Opfer darzubringen. Die Anlage erstrahlt dann in festlichem Schmuck, Musik und der Duft Tausender Blumen erfüllen die Luft. Nach wenigen Tagen ist der Spuk vorbei und der Tempel versinkt bis zum nächsten Jahr wieder in seinen Dornröschenschlaf.

Pura Luhur Batukau

Pura Luhur Batukau @TK

Der Pura Luhur Batukau stellt einen guten Startpunkt für eine Tour auf den Gunung Batukau, den Kokosnussschalenberg, dar. Den Aufstieg beginnt man am besten sehr früh, etwa sechs Stunden sollte man dafür einplanen. Das Besondere daran ist, dass der schmale Weg durch sehr dichten Dschungel führt – ohne Guide verläuft man sich hier schnell zwischen Stechpalmen und Baumfarnen. Als grobe Orientierung gilt: Immer schön nach Norden halten. Auch der Gipfel des Gunung Batukau ist dicht bewachsen. Zwischen der üppigen Vegetation finden sich Steinthrone für Shiva, die seit Jahrhunderten Wettereinflüssen und der Umarmung des Dschungels trotzen. Auf dem Rückweg ist Vorsicht geboten: Auf dem häufig feuchten Untergrund kommt man schnell ins Rutschen. Um den schnellsten Weg hinauf und wieder hinunter zu finden bietet es sich an, auf die Hilfe eines ortskundigen Führers zu vertrauen. In den Dörfern der Gegend finden sich mit Sicherheit geeignete Guides.

Unser Tipp: Noch ein Stück weiter östlich kommt man zu einem Dorf namens Jatiluwih. Das Örtchen fasziniert nicht nur mit seinem ursprünglichen Charme und seinen alten Reisspeichern, sondern auch mit einer fantastischen Aussicht auf großzügig angelegte Reisterrassen.

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