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Vulkane auf Bali

Vulkane prägen seit jeher das Angesicht, aber auch die Kultur und Lebensweise Indonesiens. Die zerstörerische, aber auch schöpferische Kraft der heißen Berge ist allgegenwärtig. So wundert es auch nicht, dass die zum Teil sehr hohen Berge verehrt werden und ihren Dämonen geopfert wird. Ihnen zu Ehren existieren einige Hundert Tempel auf ganz Bali.




Aber auch touristisch sind die zentralbalinesischen Vulkane, die sich auch bis in den Norden und Westen der Insel erstrecken, sehr interessant. Allein ein Ausflug zum 1.860 Meter hohen Gunung Lesung, zum 2055 Meter hohen Gunung Pohon oder zum 2.093 Meter hohen Gunung Sengayang ist ein Erlebnis für die Sinne: Nach einer kurvenreichen Fahrt entlang der allgegenwärtigen Reisfelder, bei der man dabei so manchen schönen Ausblick genießen kann, erreicht man plötzlich ein atemberaubendes Seenpanorama. Hier hat man auch einen guten Blick auf den 2.276 Meter hohen Gunung Batukau, der die anderen Vulkane majestätisch überragt. Natürlich könnte man nun fasziniert die Picknickdecke auspacken, das Panorama genießen und dann wieder gemütlich ins Hotel fahren. Man könnte sich aber auch mit einem lokalen Guide treffen und sich darin versuchen, einen der Feuer spuckenden Riesen zu erklimmen. Eine Trekkingtour auf eigene Faust ist keine gute Idee: Häufig führt nur ein schmaler, steiler Pfad den Berg hinauf, der zu allem Überfluss häufig im dichten Dschungel verschwindet. Wer in akzeptabler Zeit seinen Weg durch die grüne Hölle finden und noch am gleichen Tag den Berg wieder verlassen will, verlässt sich lieber auf die Hilfe eines Ortskundigen.

Mount Batur

Mount Batur ©TK

Die Anstrengung lohnt sich jedoch: Auf dem meist ebenfalls dicht bewachsenen Gipfel warten beeindruckende Krater, manchmal auch ein See oder ein Wasserfall und in jedem Fall eine atemberaubende Aussicht
auf die Umgebung.