Surfen auf Bali

Bali ist neben Hawaii das Surf- und Bodyboard-Paradies im Pazifik. Entdeckt wurde Bali als Urlaubsziel ja überhaupt erst von australischen Surfern, die sich in den 1960ern rund um das damalige Fischerdörfchen Kuta ansiedelten. Den langen Stränden von Bali sind häufig Korallenriffe vorgelagert, die die teilweise recht hohen Wellen spektakulär je nachdem, ob Ebbe oder Flut herrscht, brechen oder rollen lassen. Dabei gibt es auf Bali sowohl für Anfänger geeignete Stellen als auch Abschnitte, die selbst für ausgebuffte Surfcracks eine Herausforderung darstellen.



Beliebt bei Anfängern ist z.B. der Canggu Strand ca. 10 Kilometer nördlich von Kuta und noch etwas weiter der Pantai Medewi bei Pesinggahan. Profis fühlen sich beispielsweise an der Südspitze Balis, in Uluwatu und Suluban, direkt unterhalb des großen Puru Lahur-Tempels gut gefordert. Acht Meter Wellenhöhe wollen dort bezwungen werden! Allerdings nur zur Trockenzeit, während der Regenzeit ist der Südostmonsun einfach zu stark. Eine weitere Möglichkeit: Man nimmt eine kleine Anfahrt per Boot auf die kleine Nusa Lembongan nach Jungut Batu in Kauf, um dort vor dem Wind und mit Blick auf den weißen Korallensand zu ziehen.

Surfen auf Bali
Surfen auf Bali ©TK

Equipment kann man sich an den Surfparadiesen problemlos für wenig Geld vor Ort ausleihen. Man sollte aber wie bei allen Wassersportarten auf Bali auf einen entsprechende Fußschutz und Vollneopren achten - die Korallen sind scharfkantig und nesseln zum Teil extrem.

Surfer auf Bali
Surfer auf Bali ©TK

Wenn die Wellen mal wieder nicht so ganz hoch hinaus wollen - aktuelle Informationen dazu bekommt man beispielsweise von australischen Surfern per Twitter - kann man sich auch fauler Weise vom Wind ziehen lassen: Das Kitesurfen ist besonders an der Südostküste bei Nusa Dua ein nervenkitzliger Surfspaß.