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Unser Traumziel Bali

Unser erster Urlaub nach fünf Jahren brachte uns nach Bali. Wir landeten um sechs Uhr in der Früh auf dem Flughafen in Bali. Als wir unsere ersten Schritte aus dem Flughafen machte blitzte uns schon die Sonne entgegen. Wir atmeten erleichtert auf und schauten uns um. Ein uns unbekannter Duft stieg uns in die Nase, er war süss und leicht scharf zugleich.
Nach einer halbstündigen Taxifahrt kamen wir in unseren gemieteten Hotelzimmer an. Die Angstellten kamen uns schon entgegen und luden unsere Koffer aus und trugen sie in unser großes Zimmer.




Vom Balkon aus sahen wir den zum Hotel gehörigen Pool. Einige Gäste tummelten sich schon im Wasser. Am frühen Nachmittag führen wir zum Pura Tanah Lot, der übersetzt der Meerestempel heißt und an der einer Küste Balis liegt. Der Tempel selber ist nur über eine kleine Fähre erreichbar da er nicht über eine Strasse verbunden ist. Nach der Tempelbesichtigung setzten wir uns an den Strand der mit braunen kleinen Steinen übersäht ist. Die Sonne stach richtig auf unsere Köpfe. Wir hielten uns nicht allzulange auf dem Strand auf. Auf dem Tempelplatz liegt eine kleine Süsswasserquelle und wird von betenden Priestern bewacht. Die Priester haben alle orange Kutten an und tragen lederne Sandalen. Der Kopf ist Kahlgeschoren bis auf einen kleinen geflochtenen Haarbuschen auf dem Hinterkopf. Wir sahen eine Touristengruppe und lauschten ein wenig mit und erfuhren dabei, das auf den ganzen Tempel verteilt sehr giftige Schlangen leben und auch diese von den Priestern angebetet werden. Später fuhren wir wieder auf das Festland und unternahmen eine kleine Wanderung. Wir gingen mit anderen Urlaubern auf den Besakih. Der Besakih ist ein Hügel auf dem Vulkan Agung. Der Aufsteig war in der Hitze unter der Sonne Balis sehr anstrengend aber der Anblick des Vulkans machte alles wieder wett. Uns lamen viele Einheimische auf Pferden und Eseln entgegen. Sie grüßten uns sehr freundlich und hatten immer ein Lächeln auf den Lippen. Der Krater des Vulkans war mit Wasser gefüllt und glänzte in der Sonne. Es war ein unvergesslicher, romantischer Anblick. Auf einer Uferseite sah man wieder Priester in orangen Gewändern kniehend auf dem Sandboden. Ein anderer Tourist erzählte uns das hier Geister vereehrt werden und diese um milde Gaben des Meeres bitten.

Reisterassen auf Bali

Reisterassen auf Bali ©TK

Vom Vulkan aus sah man die nächste größere Ortschaft Kuta. Kuta ist nur über einen Radweg zu erreichen. Der Abstieg des Vulkans dauerte ungefähr eine Stunde. Wieder unten angekommen fuhren wir mit einem großen Bus mit anderen Touristen wieder in unser Hotel. Das Buffett war schon angerichtet und duftete schon von weitem herrlich. Wir nahmen uns Lammfleisch mit einer scharfen Sauce und Reis. Es schmeckte sehr ungewohnt, aber recht gut. Wegen der Hitze hatten wir keinen großen Hunger.

Nach dem Schmauß legten wir uns an den Hotelpool und genoßen die Sonne Balis. In den nächsten Tagen machten wir noch kleinere Spaziergänge rund um das Hotel. Für größere Ausflüge war es immer viel zu heiss.

Nach einer Woche stiegen wir wieder in das Flugzeug nach Hause. Wir freuten uns schon auf Daheim, zehrten aber noch lange an die schönen Erlebnisse in Bali. Bali wurde unser Traumziel. Seit dem ersten Besuch in diesem Land flogen wir jedes Jahr wieder hin. Seit letztem Jahr begleiten uns auch Freunde nach Bali da sie durch unsere Erzählungen Lust auf das Land bekommen haben.

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