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Pemuteran

Etwa 20 Minuten mit dem Auto braucht man von der Forschungsstation Labuhan Lalang, dem Tor zum Bali Barat Nationalpark, bis nach Pemuteran. Das ursprüngliche Dorf im Nordwesten Balis beherbergt nur wenige Unterkünfte und ist bisher vom Massentourismus halbwegs verschont geblieben. Beliebt ist es u.a. aufgrund seines breiten Sandstrandes, der langsam zum Wasser hin abfällt. Sehenswert sind auch der weiße Tempel Pura Pemuteran und vor allem das Matahari Beach Resort & Spa: Die Gartenanlage gilt als ein absolutes Highlight in der Gartenbaukunst.




Etwas am Rand der Ortschaft stößt man auf die eigentlichen Sehenswürdigkeiten Pemuterans: Die Aufzuchtstation mit Schutzgebiet für Meeresschildkröten und das Riff, das den Ruf des Dorfes als Paradies für Taucher begründet hat. Im Osten findet man ein natürliches Riff und eher weißen Sandstrand, während im Westen im weltweit größten Projekt ein künstliches Riff mithilfe von Stahlkäfigen und geringem elektrischem Strom auf dunklem Vulkansand geschaffen wird. Aber egal ob künstlich oder natürlich: Das Riff bietet Lebensraum und Schutz für viele seltene Tierarten. Krokodilsfische und Clownfische geben sich hier ebenso ein Stelldichein wie Skorpionfische, Rotfeuerfische und Anemonen.

Meeresschildkröte

Meeresschildkröte ©iStockphoto/mattwicks

Fährt man mit dem Boot etwas weiter hinaus, hat man die Wahl zwischen drei Riffen namens Pura Tembok, Close Encounter und Napoleon Riff. Alle drei Riffe sind das Zuhause von Gorgonien und Schwämmen, Fledermausfischen und Zackenbarschen, Mandarinfischen und Blaupunktrochen. In Richtung Lovina befindet noch ein weiterer interessanter Tauchspot: Puri Jati, kurz PJ. Auch hier findet man seltene Tiere wie Leierfische, Teufelsfische oder seltene Arten von Tintenfischen. Vulkansand, Seegras und Weichkorallen bieten für sie eine standesgemäße Kulisse.

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