Südwest und Westbali - Balis wilde Seite

Während der Südwesten Balis noch etwas kommerziell geprägt ist - die Touristenzentren im Süden sind ja auch nicht allzu fern - zeigt sich die Insel im Westen von einer ganz anderen, ihrer wilden Seite. Und das im wahrsten Sinne des Wortes: Ein großer Teil Westbalis wird vom Bali Barat Nationalpark, dem einzigen Nationalpark der Insel, eingenommen. Hier findet man nicht nur schwindelerregend hohe Vulkane und undurchdringlichen Dschungel, sondern auch jede Menge seltener (und wilder) Tier- und Pflanzenarten. Neben dem Land bietet auch das Meer unzählige wilde, aber deshalb nicht weniger schöne Sehenswürdigkeiten: Zu den besten Tauchspots rund um das an Taucharealen reiche Bali zählt beispielsweise Pulau Menjangan, die Insel im Nordwesten, die ebenfalls zum Nationalpark gehört.

So wild die Natur in diesem Teil Balis ist, so ursprünglich sind hier auch die Menschen. Die eher wenigen Siedlungen, die bei weitem nicht so reich sind wie die touristisch geprägten südlichen Ortschaften, finden sich an den Küstenstreifen. Hier findet man noch einige authentische Bräuche wie beispielsweise die alljährlichen Wasserbüffelrennen, aber auch ganz eigene Formen der musikalischen Unterhaltung - ganz ohne Kommerz und Effekthascherei.