Munduk
An der Panoramastraße zwischen Danau Bratan und Seririt an der Nordküste, kurz hinter Tumblingan, stößt man auf einen hübschen kleinen Ort namens Munduk. Das Gebiet ist touristisch praktisch nicht erschlossen, sodass man hier in Ruhe einen kleinen Stopp einlegen und das Örtchen erkunden kann, ohne gleich von Souvenirverkäufern überrannt zu werden.
Munduk liegt eingebettet in Kaffee- und Gewürznelkenplantagen, unweit des malerischen Danau Tumblingan. Das Ortsbild bestimmen neben dem obligatorischen Tempel u.a. auch einige hübsche Häuser aus der Kolonialzeit, die Besucher ein wenig an Holland erinnern. Bekannt ist Munduk allerdings nicht dafür, sondern für seine Musikinstrumente aus Bambus. Wer gern einige Tage bleiben und vielleicht auch an einem kunsthandwerklichen Kurs teilnehmen möchte, kann sich vergleichsweise traditionell unterbringen lassen. Der Vorteil: Indem man in einfachen balinesischen Unterkünften, am besten mit Balinesen, untergebracht ist, lernt man schnell und auf ganz einfache Weise viel Interessantes über das Leben der Balinesen.
Unternehmungslustige Urlauber können auch die eine oder andere Tour rund um Munduk wagen. Dabei bietet sich beispielsweise ein Ausflug zum Air Terjun Munduk, dem Munduk-Wasserfall, an, der sich aus 30 Metern Höhe in ein dicht umwachsenes Becken ergießt - und bei tropischen Temperaturen herrlich erfrischt.